"An Approach" in 14x6"



Ein präzises Snare-Drum-Projekt

Ein anderer Ansatz für den Aufbau einer Snare Drum, konstruiert als integriertes mechanisches System statt als Kessel mit montierter Hardware.

 

„An Approach“ begann mit einer einfachen Frage.

Was passiert, wenn man den Aufbau einer Snare Drum mit der gleichen ingenieurtechnischen Denkweise betrachtet, die auch bei der Entwicklung mechanischer Systeme angewendet wird?

 

Anstatt einen Kessel mit nachträglich montierter Hardware zu kombinieren, basiert dieses Instrument auf einer integrierten Architektur, bei der strukturelle Elemente und Hardware-Schnittstellen Teil der Konstruktion selbst sind.

 

Das Ergebnis ist eine Snare Drum, die auf den ersten Blick ungewöhnlich wirken kann, sich im musikalischen Einsatz jedoch wie ein vertrautes Instrument verhält und gleichzeitig einen grundlegend anderen konstruktiven Ansatz verfolgt.

 

Handmade in Austria, as always.


Warum dieser Aufbau

Traditionelle Snare Drums entstehen, indem Hardwarekomponenten an einen Kessel montiert werden.

 

Dieses Prinzip hat sich über Jahrzehnte bewährt, führt jedoch dazu, dass das Instrument aus vielen einzelnen Bauteilen besteht, die aufeinander montiert sind.

Dieses Projekt verfolgt einen anderen Ansatz.

 

Anstatt Hardware an einen Kessel zu befestigen, wurde die Trommel als zusammenhängende mechanische Struktur entwickelt, bei der Kessel, Hardware-Schnittstellen und Hoops als Teil desselben Systems zusammenwirken.

 

Ziel war es nicht, die Snare Drum neu zu erfinden, sondern ihren Aufbau aus einer mechanischen Perspektive zu betrachten und auf eine klare, integrierte Architektur zu reduzieren.

 

Im Zentrum dieses Projekts steht eine vollständig gefräste Struktur.

 

Kessel, Hardware-Schnittstellen und Hoops sind präzise gefertigte Bauteile, die konstruktiv ineinandergreifen. Visuell wirkt das Instrument beinahe wie aus einem Guss.

Tatsächlich besteht die Trommel aus mehreren präzise gefertigten Elementen, die zu einem einheitlichen mechanischen System verbunden werden.

Im Gegensatz zu klassischen Snare Drums befinden sich keine konventionellen Hardware-Montageschrauben im Inneren des Kessels.

 

Trotz ihrer ungewöhnlichen Konstruktion verhält sich die Trommel wie eine konventionelle Snare Drum und ist kein modulares order Free-Floating-Konzept.

 

Jedes Detail folgt einem einfachen Prinzip:

 

Klarheit der Funktion.

Anstatt zusätzliche Komplexität hinzuzufügen, lag der Fokus darauf, eine Struktur zu entwickeln, bei der jedes Bauteil direkt zum mechanischen Verhalten des Instruments beiträgt.

 

Dieser Ansatz ermöglicht:

• präzise Ausrichtung der Bauteile
• reduzierte Toleranzketten
• höhere strukturelle Stabilität
• eine klarere mechanische Architektur

 

Das Ergebnis ist eine Snare Drum, die eher wie ein präzises mechanisches Instrument aufgebaut ist als wie eine klassische Ansammlung einzelner Bauteile.


Hoops

Die Entwicklung der Hoops hat deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet.

 

Konventionelle Lösungen wie gebogene Stahlreifen oder Gussteile entsprachen nicht dem grundlegenden Gedanken dieses Projekts.

 

Das Ergebnis ist eine segmentierte Konstruktion aus einzeln gefrästen Elementen, die im Verbund wie ein massives Bauteil wirkt, ohne dabei innere Spannungen einzubringen.

 

Ziel war es, einen Bereich zu erschließen, der so in bestehenden Kategorien nicht klar definiert ist:

 

die Masse und Autorität eines Die-Cast-Hoops, ohne dessen extreme Steifigkeit
die Kontrolle eines Holzreifens, kombiniert mit dem Stimmumfang und der Klarheit eines geflanschten Spannreifens

 

Die Balance zwischen Steifigkeit, Flexibilität, Kontrolle und Ansprache zu finden, erforderte zahlreiche Iterationen.

 

Der aktuelle Stand fühlt sich ausgewogen und natürlich an, mit fokussiertem, kraftvollem und gleichzeitig sehr responsivem Verhalten über einen großen Stimmumfang.


Der Klang

Trotz des konstruktiven Aufwands steht bei diesem Projekt nicht die Technik im Vordergrund. Es geht um das Instrument bzw. schlussendlich den Klang.

 

Ziel war eine Snare Drum mit:

• klarer Artikulation
• kontrollierter Ansprache
• großem und nutzbarem Stimmumfang

 

Das Ergebnis ist ein Instrument, das sich im Spiel vertraut anfühlt, jedoch auf einem grundlegend anderen konstruktiven Fundament basiert.

Die folgenden Beispiele sind bewusst einfach und unbearbeitet aufgenommen, um einen möglichst realistischen Eindruck des Instruments zu vermitteln.

 

Keine Kompression, kein EQ, keine Nachbearbeitung.

 

Einfach die Snare.


Low Tuning

Medium Tuning

High Tuning

Cross Stick

Snare Response

Dampened Approach



Entwicklung & Verfügbarkeit

Dieses Projekt hat sich über viele Monate und mehrere hundert Stunden Entwicklungs- und Fertigungsarbeit im Hintergrund entwickelt.

Nach einer erfolgreichen Kleinserie und zahlreichen positiven Rückmeldungen aus der Praxis ist die ACD Snare Drum nun regulär erhältlich.

Aufgrund des hohen Fertigungsaufwands und der bewusst kleinen Serien bleibt die Verfügbarkeit dauerhaft stark limitiert. Zur Verfügbarkeit

 

Bei Fragen oder Interesse freue ich mich über eine Nachricht.